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Neue RF-Module Proteus-IV und Ophelia-IV für flexible IoT-Konnektivität

Würth Elektronik stellt kompakte Funkmodule auf Basis des Nordic-SoC nRF54L15 für Bluetooth LE 6.0 und Multiprotokoll-Anwendungen vor.

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Neue RF-Module Proteus-IV und Ophelia-IV für flexible IoT-Konnektivität

Würth Elektronik erweitert sein Portfolio im Bereich drahtloser Konnektivität mit den neuen RF-Modulen Proteus-IV und Ophelia-IV, die auf dem neuesten nRF54L15 System-on-Chip von Nordic Semiconductor basieren. Beide Module wurden für moderne IoT- und Industrieanwendungen entwickelt und unterscheiden sich vor allem in ihrer Firmware-Ausstattung.

Während Proteus-IV als sofort einsatzbereites Bluetooth-Low-Energy-6.0-Modul mit vorinstallierter Firmware konzipiert ist, richtet sich Ophelia-IV an Entwickler, die maximale Flexibilität benötigen. Das Modul wird ohne Firmware ausgeliefert und ermöglicht die Entwicklung individueller Anwendungen sowie proprietärer Funkprotokolle mit dem nRF Connect SDK und dem Echtzeitbetriebssystem Zephyr RTOS.

Kompakte Bauform mit leistungsstarker Funkplattform
Die nur 8 × 12 × 2,3 mm großen Module verfügen über 1,5 MB Flash-Speicher und 256 KB RAM und basieren auf dem neuen nRF54L15-SoC. Dieser integriert einen 128-MHz-Arm-Cortex-M33-Prozessor, einen RISC-V-Koprozessor sowie einen energieeffizienten 2,4-GHz-Multiprotokoll-Funkchip.

Damit unterstützen die Module eine Vielzahl moderner Funkstandards, darunter Bluetooth LE 6.0, Matter, Thread, Zigbee, NFC und IEEE 802.15.4 sowie proprietäre 2,4-GHz-Funkprotokolle. Diese Vielseitigkeit macht sie besonders interessant für Anwendungen in IoT-Systemen, Smart-Home-Geräten, Industrieautomation und vernetzten Sensorsystemen.

Proteus-IV: Bluetooth-Modul für schnelle Produktintegration
Das Modul Proteus-IV ist speziell für eine schnelle Integration in marktreife Produkte ausgelegt. Die vorinstallierte Firmware unterstützt alle vier Bluetooth-LE-Rollen:
  • Central
  • Peripheral
  • Broadcaster
  • Observer
Die Steuerung der Bluetooth-Funktionen erfolgt über eine UART-Schnittstelle, sodass ein externer Host-Controller die Kommunikation übernehmen kann. Integratoren können verschiedene Parameter flexibel konfigurieren, darunter Multiconnect-Funktionen, Rollenverteilung, Sicherheitsmodi, UART-Konfiguration sowie Verbindungsparameter.

Dank vorhandener Funk- und Bluetooth-Zertifizierungen reduziert Proteus-IV den Integrationsaufwand und verkürzt die Time-to-Market deutlich.

Ophelia-IV: Entwicklungsplattform für individuelle Firmware
Im Gegensatz dazu wurde Ophelia-IV als flexible Entwicklungsplattform konzipiert. Entwickler können mit dem Zephyr-RTOS eigene Firmware entwickeln und damit hoch spezialisierte Komponenten für IoT-Infrastrukturen realisieren.

Ein wichtiger Vorteil der Module ist ihr besonders niedriger Energieverbrauch:
  • 10,0 mA beim Senden mit 1 Mbps und +8 dBm
  • 3,2 mA im Empfangsmodus bei gleicher Datenrate
  • nur 0,8 µA im Standby-Modus
Damit eignen sich die Module besonders für batteriebetriebene Geräte und energieeffiziente IoT-Anwendungen.

Robust und vielseitig einsetzbar
Die neue Funkmodulgeneration ist für industrielle Anwendungen ausgelegt und arbeitet zuverlässig in einem Temperaturbereich von −40 bis +105 °C. Die Stromversorgung kann flexibel zwischen 1,7 und 3,6 V erfolgen.

„Ophelia-IV eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen der Stand-alone-Betrieb im Vordergrund steht, da der integrierte Mikrocontroller auch die Endanwendung ausführen kann“, erklärt Ravindra Singh, Produktmanager Wireless Connectivity & Sensors bei Würth Elektronik eiSos. „Als zertifiziertes Modul reduziert Proteus-IV dagegen Entwicklungsaufwand, Markteinführungszeit und Kosten für Endgeräte erheblich.“

Beide Module nutzen die WLCSP-Version des Nordic-Chipsatzes, wodurch die besonders kompakte Bauform ermöglicht wird. Dadurch sind sie ideal für Anwendungen mit begrenztem Bauraum, etwa in tragbaren Geräten, Sensorik oder vernetzten Industriekomponenten.

Unter Mitwirkung von KI erstellt und von der Industrie-Journalistin Maria Brueva redigiert.

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