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TDK stellt 1500-W-AC-DC-Leistungsmodule mit weitem Eingangsspannungsbereich vor
Neue Generation ermöglicht flexible Integration, hohe Effizienz und Fernüberwachung für industrielle Stromversorgungsanwendungen.
www.tdk.com

Industrieelektronik, Gebäudeautomation und Leistungselektronik erfordern kompakte und effiziente Stromversorgungslösungen mit hoher Flexibilität und Zuverlässigkeit. In diesem Kontext hat die TDK Corporation die AC-DC-Leistungsmodule der dritten Generation PFE1500FB vorgestellt, die für anspruchsvolle Anwendungen mit variierenden Netzbedingungen ausgelegt sind.
Die Module bieten eine Nennleistung von 1500 W und unterstützen einen breiten Eingangsspannungsbereich von 85 bis 305 VAC. Damit ist auch der Betrieb bei einer Nennspannung von 277 VAC möglich, wie sie in industriellen und gewerblichen Energieversorgungen häufig vorkommt. Dies erleichtert den Einsatz in Anwendungen wie Prüf- und Messsystemen, Halbleiterfertigung, LED-Displays, Lasersystemen sowie HF-Leistungsverstärkern.
Thermisches Design für flexible Integration
Das Leistungsmodul ist mit einer Metallgrundplatte ausgestattet, die den Betrieb ohne aktive Kühlung ermöglicht. Dadurch kann es in geschlossenen Gehäusen oder Umgebungen eingesetzt werden, in denen weder Konvektions- noch Lüfterkühlung praktikabel ist. Alternativ ist auch eine Integration in wassergekühlte Systeme möglich.
Das fünfflächige Gehäusedesign unterstützt ein effizientes Wärmemanagement und trägt gleichzeitig zur Reduzierung elektromagnetischer Störungen (EMI) bei. Diese Eigenschaften sind insbesondere in kompakten oder empfindlichen elektronischen Systemen relevant.
Digitale Schnittstelle für Steuerung und Überwachung
Das PFE1500FB ist mit einer PMBus-Schnittstelle ausgestattet, die Lese- und Schreibzugriff ermöglicht. Dadurch können Parameter wie Ausgangsspannung, Überstrom- und Überspannungsschutz sowie Unterspannungsschwellen aus der Ferne konfiguriert und überwacht werden.
Zusätzlich unterstützt das Modul Funktionen wie Remote On/Off, ein Power-Good-Signal sowie eine Hilfsspannung von 9,5 bis 14 V bei 200 mA. Mehrere Module können parallel betrieben werden, wobei eine Stromaufteilung im Droop-Modus erfolgt, die ebenfalls über den PMBus konfigurierbar ist.
Elektrische Leistungsdaten und Effizienz
Die Ausgangsspannung ist im Bereich von 38,4 bis 57,6 V einstellbar. Bei einer Eingangsspannung von 230 VAC erreicht das Modul einen typischen Wirkungsgrad von 92 %. Die Leistungsaufnahme im Leerlauf beträgt 2 W bei abgeschaltetem Ausgang.
Mit Abmessungen von 157,2 × 89,9 × 15,2 mm und einem Gewicht von 540 g ist das Modul für Anwendungen ausgelegt, bei denen kompakte Bauweise und hohe Leistungsdichte gefordert sind.
Normen und Einsatz in industriellen Anwendungen
Die Module erfüllen relevante Sicherheits- und EMV-Normen, darunter IEC/UL/CSA/EN62368-1, sowie die Anforderungen der EN55032-A (mit externer Filterung) und IEC 61000-4 für Störfestigkeit. Die elektrische Isolation beträgt 3000 VAC zwischen Ein- und Ausgang, 2500 VAC zwischen Eingang und Erde sowie 1500 VDC zwischen Ausgang und Erde.
Im Vergleich zu konventionellen AC-DC-Stromversorgungen bieten integrierte Module mit digitaler Schnittstelle und erweitertem Eingangsspannungsbereich Vorteile hinsichtlich Flexibilität, Überwachbarkeit und Systemintegration, insbesondere in industriellen und hochdynamischen Anwendungen.
Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Induportals Editor — Adaptiert von KI.
www.emea.lambda.tdk.com
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